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01. Neuenweg - Schwarzwald - farbige Litho

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AK Europa

Die Ansichtskarte

 

Bis zum großen Durchbruch der Ansichtskarten in Deutschland dauerte es noch etwa bis 1896. Außerhalb des deutschsprachigen Raums wurden sie erst wenige Jahre später richtig populär. Ein Grund für die zunehmend größere Beliebtheit der Karten war der Einsatz der Chromolithografie, die bunte statt nur schwarz-weiß bedruckte Karten ermöglichte. Ein weiterer Grund war der anwachsende Tourismus, der durch den Massenverkehr entstand. Preisliche Attraktivität und Massenproduktion wurden durch den Einsatz der Schnellpresse ermöglicht.

 

Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurden Ansichtskarten hauptsächlich für Grüße von Ausflügen und Reisen oder für Glückwünsche zum Geburtstag, zum Jahreswechsel sowie zu anderen feierlichen Anlässen verwendet. Reisen ins Ausland waren damals noch bei Weitem nicht so üblich wie heute. Daher wurde der Großteil der Karten innerhalb der Landesgrenzen verschickt. Im Ersten Weltkrieg wurden sehr viele Karten als Feldpost verschickt und in der Zeit des Nationalsozialismus oft als Propagandapostkarten verwendet. Aus der Zeit der Weltkriege stammen daher viele Karten mit chauvinistischen oder kriegsverherrlichenden Darstellungen. Nach dieser Zeit wurden Ansichtskarten zumeist wieder für kurze Mitteilungen von Reisen oder als zunehmend internationaler Urlaubsgruß verwendet.

 

Mit der Entwicklung und zunehmenden Verbreitung moderner Kommunikationsmittel (z. B. E-Mail, Soziale Netzwerke im Internet) und Bildtechnologien (z. B. Digitalfotografie, MMS) verliert die Ansichtskarte zusehends an Bedeutung.

 

Nach Arten der Abbildungen und Verwendungszweck Abbildungen von Städten, Ortschaften, Landschaften oder Gewässern. Die Abbildungen zeigen typischerweise berühmte Bauwerke, bekannte Plätze, Sehenswürdigkeiten oder charakteristische Ansichten von der besuchten Gegend und sollen einen Eindruck vom Aufenthaltsort vermitteln. Karten dieser Art waren seit Beginn die häufigsten und beliebtesten.

 

 

Motivkarten: Karten mit unterschiedlichen Motiven wie z. B. Tiere, Technik, Kunstreproduktionen. 

 

Künstlerpostkarten: Nicht nur einzelne Künstler wie beispielsweise Joseph Beuys, Dieter Roth, Horst Janssen, Günter Brus, sondern auch Mitglieder von Künstlergruppen (Wiener Werkstätte, Bauhaus, Brücke, Blauer Reiter) schufen Karten.

 

GlĂĽckwunschkarten: FĂĽr GrĂĽĂźe zu verschiedenen Anlässen wie z. B. Geburtstag, Weihnachten, Hochzeit. 

 

Werbekarten: Als Marketinginstrument z. B. als Gratispostkarten. 

Arten nach Zeit und Drucktechnik

 

Grobe Einteilung der meist verwendeten Druckarten fĂĽr Ansichtskarten nach Zeit

  •  

    bis 1894: Einfarbige Lithografien

     

  •  1895 bis 1906: Mehrfarbige Chromolithografien

  •  

    1914 bis 1965: s/w Echtfotokarten

     

  • 1970: farbige Echtfotokarten

Weitere alte Drucktechniken fĂĽr Ansichtskarten sind z. B. die HeliogravĂĽre (Heliocolorkarten), der Holzschnitt und die Autotypie. Praktisch alle Druckverfahren wurden irgendwann fĂĽr Ansichtskarten verwendet.

 

Frühe Karten und Vorläufer-Karten

 

Die Anfangszeit der Postkarten wurde von unbebilderten Karten dominiert. FrĂĽhe bebilderte Karten, aus der Zeit bevor Ansichtkarten zu einer vielverwendeten Selbstverständlichkeit wurden, werden heute oft als "Vorläufer" bezeichnet. Diese vom Wortsinn nicht korrekte Verwendung des Begriffs sollte besser vermieden werden, da ein Vorläufer nicht eine Postkarte derselben Art sein kann. Eine bessere Bezeichnung ist frĂĽhe Ansichtskarten. Diese frĂĽhen Karten sind oft auf bräunlich-gelblichem Karton und beinahe immer einfarbig gedruckt, häufig per Lithografie. Die Bildaufdrucke nehmen oft eine eher kleine Fläche ein. Sie sind heute seltene SammelstĂĽcke, die oft Preise von ĂĽber 100 Euro erzielen.

 

Vorläufer im eigentlichen Wortsinn sind die mitunter auch bebilderten sogenannten „Offenen Karten“ altdeutscher Postgebiete. Eine weitere mögliche Definition beschreibt Vorläufer als Karten, die im verschlossenen Umschlag verschickt werden mussten, da Karten bis zur Einführung von Postkarten bzw. „Offenen Karten“, offiziell nicht ohne Umschlag bzw. Kreuzband postalisch befördert wurden.

Lithografien

 

  Die Lithografie ist eine alte, aus heutiger Sicht vergleichsweise aufwändige Drucktechnik, die nur fĂĽr relativ kleine Auflagen verwendet werden konnte. Zunächst waren Lithografien fast immer einfarbig, ab etwa 1895 wurden Ansichtskarten ĂĽberwiegend als mehrfarbige Chromolithografien gedruckt. Bei mehrfarbigen Lithografien werden verschiedene Farbschichten ĂĽbereinander gedruckt. Es wurden meist zwei oder mehrere Einzelbilder eines Ortes bzw. einer Stadt um eine Hauptansicht bzw. Totalansicht gruppiert. Lithografien sind häufig mit Ornamentik, Schnörkeln, Rähmchen, Ranken, Blumen oder Blättern verziert. Ansichtskarten aus dieser Epoche sind nicht automatisch alle Lithografien, wie es teilweise falsch bei Online-Auktionen angegeben wird. Typisch fĂĽr topografische Lithografien aus dieser Zeit ist ein Schriftzug auf der Bildseite mit Ortsnamen: Gruss aus …

 


Die Ă„ra der Chromolithografien kam etwa um 1906 zu einem fast abrupten Ende. Nach dieser Zeit ist auch ein relativ deutlicher Wechsel im Stil der Ansichtskarten feststellbar, weil zu der Zeit der Jugendstil sich seinem Ende zuneigte.

 

Karten, die mit diesem Druckverfahren hergestellt wurden, sind heute bei vielen Sammlern sehr beliebt. Im Sammler-Jargon werden sie oft kurz als Litho oder im Plural als Lithos bezeichnet. Litho-Karten sind weniger unter photographisch-dokumentarischen Gesichtspunkten, sondern vielmehr unter ästhetischen bzw. dekorativen Aspekten zu sehen, da sie von Lithografen gestaltet wurden.

 

Fotopostkarten 

Bis etwa um 1920 wurde für schwarz-weiße Fotokarten neben dem Lichtdruck oft der Bromsilberdruck verwendet. Spätere Fotokarten wurden gewöhnlich mit dem heute noch genutzten Offsetdruck hergestellt, zunächst in Schwarz-Weiß. Ab 1960 fanden Farbfotokarten im Vierfarbdruck immer mehr Verbreitung. Der Vierfarb-Offsetdruck wird bei Auflagen ab 1000 Stück wirtschaftlich; bei Kleinauflagen von weniger als 500 Stück kommt auch Digitaldruck zur Anwendung. Früher, als es noch keine echte Farbfotografie gab, wurden Karten des Öfteren – teils mit Schablonen – von Hand nachkoloriert. Ältere Fotokarten haben eine matte und neuere fast immer eine glänzende Bildoberfläche.

 

Fotopostkarten werden im englischen Sprachraum auch als RPPC (real photo postcards) bezeichnet. Im deutschen Sprachraum ist nur die Bezeichnung Echtfotopostkarte eindeutig. Mit Fotopostkarten werden unter Umständen auch gedruckte, also nicht auf fotografischem Wege hergestellte Ansichtskarten bezeichnet, weil als Bildvorlage eine Fotografie verwendet wurde.

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